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Draußen im Freien – Andy Kocher (stand: Winter 2014)

Interview mit dem ehemaligen Freeride-Profi und jetzigen Fotografen Andy Kocher für “Der Dachsteiner” des TV Ramsau am Dachstein.

Er lebte das heißbegehrte Leben eines „Freeride-Rockstars“: Als professioneller Freerider reiste er quer durch die Welt, auf Schiern hinterließ er seine Spuren in den faszinierendsten Berghängen dieser Erde und er war in unzähligen Magazinen und Filmen zu sehen. Trotzdem kehrte er immer wieder zu seinem Hausberg – dem Dachstein – zurück, um dort seine Lines am Berg zu ziehen. Vor zwei Jahren veränderte er seine Perspektive und tauschte den Platz im Rampenlicht gegen das Blickfeld eines Kamerasuchers. Draußen im Freien – ein Gespräch mit Andy Kocher.

Andy, kurze Vorstellungsrunde. Wer bist du und was machst du genau?

Mein Name ist Andy Kocher, bin 30 Jahre jung und lebe mit meiner Frau und meinem 30 Monate alten Sohn in der wunderschönen Ramsau. In meiner Freizeit bin ich eigentlich so viel es geht in der Natur bzw. in den Bergen unterwegs und liebe die Freiheit, dort alles machen zu können. Sei es Klettern, Wandern, Schitouren- bzw. Freeriden, Paragleiten oder einfach mal mit dem Schlafsack am Berg übernachten und von der Zivilisation abschalten.

Nicht so bescheiden, du warst auch relativ lange Freeski-Profi. Wie ist es dazu gekommen?

Ich bin früher schon immer gerne mit Freunden nach der Schule oder am Wochenende mit den Schiern neben der Piste im Gelände unterwegs gewesen, wo wir Kicker – früher nannten wir sie noch Schanzen – bauten, Felsen hinuntersprangen und noch viel anderen Blödsinn machten. Wenn ich so darüber nachdenke, wundert´s mich, dass uns eigentlich nie etwas „Grobes“ passiert ist. Nach dem Schifahren sahen wir uns oft Schifilme aus Amerika an und ich dachte mir es wäre cool, selbst einmal so ein Leben zu haben, also nur Schifahren und Reisen.

Das hat ja dann geklappt…

Stimmt. Mit 18 Jahren bekam ich meinen ersten Sponsor und dann ging alles Schlag auf Schlag. Ich lernte immer mehr Leute aus der internationalen Szene kennen und reiste quer durch die Welt zu den verschiedensten Freeride-Contests. Außerdem arbeitete ich auch eng mit meinen Sponsoren in der Produktentwicklung zusammen. Nach einer fünfjährigen „Contest-Zeit“ konzentrierte ich mich dann immer mehr auf Filmprojekte und Fotoshootings für Magazine, wobei ich bei vier Schifilmen mitwirkte. Auf den ersten Film bin ich besonders stolz, da es das erste rein österreichische Freeridemovie war, mit allen Drehorten in- und allen Fahrern aus Österreich. Zuvor wurde nur der Bergfilm Der weiße Rausch – neue Wunder des Schneeschuhs von Arnold Fanck veröffentlicht, dieser jedoch schon im Jahre 1931.

Warum eigentlich genau Schifahren beziehungsweise Freeriden? Was reizt dich an dieser Sportart?

Für mich ist Schifahren bzw. Freeriden immer eine neue Herausforderung. Es ist ein kreativer Sport, dem kaum Grenzen gesetzt sind. Man kann so viele schöne Lines in den Berg setzen und keine einzige gleicht der anderen. Aber auch das Drumherum: Sich zusammen mit Freunden am Berg zu bewegen, immer wieder neue Projekte zu starten und am Ende des Tages mit einem fetten „Grinser“ im Gesicht bei einem Bier zusammensitzen. Im Endeffekt ist Freeriden nichts anderes als Schifahren in seiner ursprünglichsten Form – früher gab es auch keine plattgewalzten Pisten und Lifte. Unsere Großväter waren eigentlich die ersten Freerider und das waren wirklich wilde Hunde auf ihren Holzschiern mit Riemenbindung.

Wo hat es dir bis jetzt am besten gefallen auf der Welt?

Eine der eindrucksvollsten Gegenden waren für mich die Lofoten, eine Inselgruppe in Norwegen. Ich war noch nie zuvor so überwältigt von einer Landschaft. Man kommt mit der Fähre an und sieht eigentlich nur Berge aus dem Meer ragen. Es gibt dort auch keinen Lift, man muss sich jeden Meter, welchen man hinunterfährt, mit einem mehrstündigen Aufstieg verdienen. Aber gerade dieser Umstand macht die Lofoten so besonders – die Unberührtheit der Natur und die Stille. Ich kam aus dem Staunen eigentlich den ganzen Tag nicht heraus. Man muss sich das das Ganze so vorstellen: Man startet seine Schitour direkt vom Strand aus und schnallt seine Schier nach der Abfahrt wieder am Strand auf null Meter Meereshöhe ab. Der höchste Berg der Lofoten ist gerade einmal 1.161 Meter hoch, aber sie wirken alle wie 3000er. Aber ich muss auch sagen, dass ich immer wieder gerne nach Hause komme und es liebe, meine Lines auf meinem Hausberg – dem Dachstein – zu ziehen.

Du warst ja im Laufe der Jahre viel in der Welt und in den verschiedenen Schigebieten unterwegs, wie schneidet die Ramsau im Vergleich ab?

Ramsau am Dachstein ist schon immer ein Schitouren-Eldorado gewesen, ob mit ihren gemütlichen Nordabfahrten vom Gletscher, hinunter zur Simonyhütte bis ins Salzkammergut. Oder auch den vielen, teilweise anspruchsvollen Abfahrten an der Südseite mit einem Unterschied bis zu 1.600 Höhenmetern. Für Freerider ist der Dachstein etwas ganz besonderes, in kaum einem anderen Gebiet sind solche hochalpin-ausgesetzten Hänge so leicht erreichbar. Man fährt mit der Gondel hinauf und hat die Option, sich entweder im Gelände am Gletscher zu vergnügen oder sich durch den Rosmarie-Stollen Richtung Süden zu begeben und durch das Edelgrieß, Schwadering oder der Gruberscharte abzufahren – um jetzt nur einige Abfahrten zu nennen.

Deine liebste Abfahrt am Dachstein?

Eigentlich habe ich keine „Lieblings-Line“. Eine jede Abfahrt hat etwas besonderes und ist kaum mit einer anderen zu vergleichen. Eine ganz besondere Abfahrt für mich ist das Gamsfeld bei Sonnenuntergang, wenn der ganze Hang in einem herrlichen, sanft weichen rosa-rötlichen Licht erstrahlt. Solche Momente sind im Leben unbezahlbar.

Da spricht ja schon der Fotograf aus dir. Du bist ja gerade auf den besten Weg, professioneller Fotograf zu werden. Warum der Umschwung?

Die Fotografie war schon immer eines meiner großen Hobbies, nur leider hatte ich nie richtig Zeit dafür bzw. musste selbst oft vor der Kamera stehen. 2012 beschloss ich aber, mich voll und ganz auf das Fotografieren zu konzentrieren und beendete damit auch meine aktive Zeit als professioneller Freerider. So oft es geht bin ich seitdem mit der Kamera unterwegs, besonders im Winter mit anderen Freeridern und Boardern.

Wahrscheinlich bist du auch beim Fotografieren am liebsten Outdoor unterwegs, oder?

Am liebsten fotografiere ich natürlich Schifahrer und Snowboarder im freien Gelände. Es ist einfach wunderschön, wenn der Powder (Anm.: Tiefschnee) staubt und der Schifahrer bzw. Boarder im Schnee versinken zu scheint. Aber ja, grundsätzlich fotografiere ich alles, was im Freien passiert: Landschaften, Berge, Gebirgsseen, Sonnenuntergänge und Vollmondnächte, verschiedenste Sportarten wie Klettern, Downhill- und Mountainbike und vieles mehr.

Was genau fasziniert dich an der Fotografie so sehr, dass du dein „Freeride-Rockstar“-Leben aufgibst und Fotograf wirst?

An der Fotografie fasziniert mich die Tatsache, dass ich Momente festhalten kann, die andere Menschen sonst nie in ihrem Leben gesehen hätten. In der hektischen Zeit von heute finde ich es immer wichtiger, einmal vom Alltag abschalten zu können. Und genau das will ich mit meinen Bildern erreichen: Ich will die Menschen dahingehend inspirieren, dass sie ihr eigenes kleines Abenteuer draußen im Freien erleben.

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